Negativergebnisse auf Verbandsebene

In der Verbandsliga und in der Verbandsklasse gab es für die Hellertaler Schachfreunde zwei Niederlagen. Nur in der der Bezirksklasse konnten sich die Hellertaler behaupten. Hellertal 4 und 5 mussten gegeneinander antreten, mit überraschendem Ausgang.

Verbandsliga: SV Wiehl  – Hellertaler Schachfreunde 1: 4,5 – 3,5

Eine knappe, enttäuschende Niederlage musste Hellertal 1 in Wiehl hinnehmen. Längere Zeit hatte man nach Siegen von Rahim Rahimi, Holger Siebel und Christian Reiffenrath sowie einem Remis von Matthias Mellmann mit 3,5 – 1,5 geführt. Doch die letzten drei Partien gingen alle verloren und damit auch das Spiel. In der Tabelle liegt Hellertal 1 aufgrund positiver Brettpunkte noch im Mittelfeld.

Verbandsklasse: SV Bad Laasphe – Hellertaler Schachfreunde 2: 5,5 – 2,5

Hellertal 2 musste beim Verbandsklassen-Konkurrenten SV Bad Laasphe mit gleich vier Ersatzspielern antreten. So waren nur 5 Remispartien durch Anita Rahimi, Armen Jung, Florian Vaccargiu, Werner Weber und Pranvera Rahimi die Ausbeute. Hervorzuheben ist dabei das Remis der 11-jährigen Pranvera Rahimi, die erst in letzter Minute als Ersatzspielerin nominiert wurde. Durch diese Niederlage ist Hellertal 2 auf den drittletzten Tabellenplatz abgerutscht.

Bezirksklasse: Hellertaler Schachfreunde 3 – SV Weidenau/Geisweid 3: 4-2

Der SV Weidenau/Geisweid reiste mit nur vier Spielern nach Zeppenfeld an (statt sechs). Daher gewannen Stefan Born und Friedrich Hirz ihre Partien kampflos. Rainer Müller erspielte einen weiteren vollen Punkt. Ulrich Kraus ebenso wie Herbert Rau spielten Remis.

Kreisliga: Hellertaler Schachfreunde 4–Hellertaler Schachfreunde 5: 1,5 – 2,5

Obwohl Hellertal 4 ersatzgeschwächt antrat, war der Sieg des jugendlichen (mit Ausnahme des Mannschaftsführers) Teams dennoch überraschend. Alexander Balzer (Hellertal 4) remisierte in einer ausgeglichenen Stellung gegen Werner Weber. Als Heike Balzer bald darauf gegen den 9-jährigen Kron Rahimi gewann schien für Hellertal 4 alles den erwarteten Weg zu nehmen. Doch auf Seiten von Hellertal 5 kämpften Pranvera Rahimi und der erstmals eingesetzte Falk Müller erbittert um die Punkte. Der Kampfgeist wurde belohnt: Pranvera siegte schließlich gegen den favorisierten Bernd Henrichs und Falk Müller setzte sich nach noch längerer Spielzeit gegen Gerd Balzer durch zum Endstand von 2,5 – 1,5 für Hellertal 5,

Stark bei Bezirkseinzelmeisterschaft vertreten

Mit 8 von 26 Spielern (Sven Müller, Christian Reiffenrath, Rolf Haßler, Armen Jung, Alexander Schwier, Stefan Born, Heike Balzer und Falk Müller) stellen wir auch dieses Jahr wieder das größte Kontingent der Teilnehmer an der Bezirkseinzelmeisterschaft. Da einige der genannten zum Favoritenkreis gehören, bestehen durchaus Hoffnungen, den Titel zum dritten Mal in Folge ins Hellertal zu holen.

Bis dahin ist es jedoch noch ein weiter Weg, dessen erster Schritt am Freitag im DGH Zeppenfeld begann. Bei einigen Partien wurde es eng, so hatte Armen lange Zeit gute Chancen auf ein Remis im vereinsinternen Duell gegen Christian, am Ende setzten sich aber an allen Bretten die Favoriten durch.

Letzter Spieltag Mannschaftsmeisterschaft

In der Verbandsliga profitierte die 1. Mannschaft von der Absage bzw. dem freiwilligen Abstieg von Iserlohn II und verbleibt damit ein weiteres Jahr in der höchsten Klasse des Schachverbands Südwestfalen.

In der Aufstiegsrunde der Bezirksklasse besiegte Hellertal III den SC Hilchenbach mit 3,5:2,5 und beendet die Saison auf dem 2. Platz, 1,5 Brettpunkte hinter Burbach.

Zwischenbericht zur Vorrunde der Vereinsmeisterchaft 2015

Nach dem Ausfall der Vereinsmeisterschaft 2014 wird die diesjährige Meisterschaft erstmals in einer Vor- und Endrunde ausgetragen. In der Vorrunde wurde dabei das Keizer-System erprobt, das unter anderem den Vorteil hat, dass Spieler in einzelnen Runden aussetzen oder erst später in das Turnier einsteigen können, wovon von den 9 Teilnehmern auch reichlich Gebrauch gemacht wurde. Ein weiterer Vorteil des Keizer-Systems liegt darin, dass nach Möglichkeit immer gleich starke Paarungen stattfinden, wodurch bereits die erste der sechs Runden spannende Spiele versprach. So verlief die erste Runde denkbar knapp: Sven musste gegen Holger lange ums Remis kämpfen, Rolf drehte die Partie gegen Friedrich erst in der Zeitnotphase und Tadeusz konnte sich gegen Stefan durchsetzen. In den nächsten Runden spielte Rolf dann gegen Sven Remis, während sich Renè, Tadeusz und Stefan gegenseitig die Punkte wegnahmen. So war nach 4 Runden bereits klar, dass Rolf und Sven sich 2 der 4 Plätze für die Finalgruppe A, die im Doppelrundenturnier den Vereinsmeister ermittelt, gesichert hatten. Renè und Tadeusz hatten ebenfalls gute Chancen auf die Qualiplätze, aber nun kam der höchst effiziente Auftritt von Familie Petri. Raphael und Wolfgang starteten erst spät ins Turnier, hatten aber aufgrund des Systems und der Tatsache, dass keiner ihrer Mitkonkurrenten weder gegen Rolf noch gegen Sven punkten konnten noch Chancen und nutzen diese eiskalt. Raphael gewann dabei gegen Rolf, was ihm neben dem 3. Platz auch noch 30 DWZ-Punkte sicherte. Wolfgang konnte in der letzten Runde dann mit einem Sieg gegen Tadeusz und gleichzeitiger Schützenhilfe von Sven gegen Renè den vierten Qualifikationsplatz erreichen.

In der Finalgruppe gibt es nun 2 Gruppen, die jeweils doppelrundig ausgetragen werden, wobei die Ergebnisse der Vorrunde mitgenommen werden. In Finalgruppe A muss Sven gegen Rolf, Raphael und Wolfgang seinen Vereinsmeistertitel verteidigen, während in Finalgruppe B Renè, Tadeusz und Stefan gegeneinander antreten.